Ein Tarifvertrag kann für Ihren Arbeitsvertrag mit folgenden Mitteln gelten: Ein Tarifvertrag ist ein Tarifvertrag zwischen einer Gewerkschaft und einem Arbeitgeberverband oder einem einzelnen Arbeitgeber. Tarifverträge können nicht von einem Betriebsrat (Betriebsrat) oder einer Gruppe von Arbeitnehmern abgeschlossen werden. Der Tarifvertrag regelt die Arbeitsbedingungen für die Arbeitsverträge, auf die er Anwendung findet. Die in Tarifverträgen geregelten Arbeitsbedingungen umfassen insbesondere Lohnniveaus, Arbeitszeit, Urlaubsurlaub, Anspruch auf Boni usw. Darüber hinaus enthalten Tarifverträge auch Bestimmungen über Pausen, Probezeiten, Kündigungsfristen und Fristen für die Durchsetzung von Rechten. Verdi setzt sich dafür ein, tariflich die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu sichern und zu gestalten. [47] In der Vergangenheit plädierte Verdi mehrfach für die Aufrechterhaltung der Tarifeinheit und behauptete, sie unterstütze die Durchsetzungskraft des Personals und die Akzeptanz von Tarifverhandlungen. [48] Verdi wies alle Versuche zurück, das Streikrecht der Beschäftigten zu ändern, und kündigte an, gegen entsprechende gesetzliche Beschränkungen vorgehen zu wollen, auch wenn es fälle vor dem Bundesverfassungsgericht einleiten werde. [49] [50] Im Rahmen der Tarifpolitik setzt Verdi vor allem auf die Gleichstellung von Männern und Frauen. [51] Gender Mainstreaming spielt zusätzlich eine Rolle, wenn es um die Zusammensetzung des gewerkschaftseigenen Vorstands geht.

[52] Ein weiteres Ziel der Tarifpolitik von Verdi ist es, Löhne und Renten in den alten und neuen Bundesländern in Einklang zu bringen. [53] [54] Bitte beachten Sie: Tarifverträge gelten auch dann, wenn Sie und Ihr Arbeitgeber davon nichts wissen. Ansprüche aus Tarifverträgen erlöschen nach einer bestimmten Frist oder verfallen aus Zeitgründen. Es ist daher wichtig, dass Sie herausfinden, ob Tarifverträge für Sie gelten, und wenn ja, welche. Tarifverträge enthalten wichtige Rechte, die Sie als Arbeitnehmer im Umgang mit Ihrem Arbeitgeber geltend machen können. Zu diesen Rechten gehören insbesondere Ansprüche auf ein bestimmtes Gehalt oder einen bestimmten Lohn, auf Überstundenoder oder für die Arbeit an Feiertagen. Andere finanzielle Ansprüche werden häufig auch in Tarifverträgen festgelegt, wie z.B. Ansprüche auf eine Abfindung, einen Weihnachtsbonus oder einen Urlaubsbonus usw. Der Betriebsrat kann mit dem Arbeitgeber Vereinbarungen auf Organisationsebene (Betriebsvereinbarungen) abschließen.

Vereinbarungen auf Organisationsebene sind entweder allgemeine Regelungen, d. h. die für alle Arbeitnehmer einer Organisation gelten, oder Regelungen, die für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat gelten. Diese Vereinbarungen enthalten viele Vorschriften, in denen Ihre Rechte und Pflichten als Mitarbeiter der Organisation festgelegt sind. Dazu gehören beispielsweise allgemeine Grundsätze für die Zuteilung von Urlaubs- oder Urlaubsplänen für das laufende Jahr, Arbeitszeit, Zeiterfassung, Pausenregeln oder Anforderungen an das Verhalten der Mitarbeiter gegenüber Kollegen oder Kunden. Viele Vereinbarungen auf Organisationsebene sind auch aus finanziellen Gründen wichtig, da sie Zahlungsansprüche, wie Provisionen, Lohnzuschläge oder jährliche Tarifverträge von Verdi, vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst in den Medien auf sich gezogen haben. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi.

[57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einem Abkommen zu wiederholen, das